Neben dem verbrauchten Material eines Objektes (Volumen) spielen weitere Faktoren eine wesentliche Rolle in der Preiskalkulation.
Die Kosten für die Erstellung eines Rapidprototyping-Objektes setzen sich aus drei wesentliche Faktoren zusammen:
- Verfahren und Material
- Datenanpassung
- Nachbearbeitung
Die Zeit der Nachbearbeitung für das Auslösen aus dem Material, Reinigen und Festigen variiert sehr stark von Objekt zu Objekt.
Während eine geometrisch einfache Form relativ schnell fertigzustellen ist, sind komplexe Formen sehr zeitaufwendig und können daher in der Theorie teurer sein, obwohl sie weniger Volumen haben.
Beispiele hierfür sind generell Modelle von Lebewesen wie Pflanzen oder Tieren. Ein weiteres Beispiel sind Objekte aus Medizinbereichen wie der Chirugie.
Die Stückzahl bestimmt die Auslastung des Bauraums der Maschinen und kann somit ebenfalls Preisvariationen erzielen. Solange sich eine Kleinserie je Bauraum gleichmäßig aufteilen lässt, bleibt der Preis je Einheit relativ konstant. Bei der Bestückung eines zusätzlichen Bauraums für die letzten Exemplare einer Kleinserie kann dies den Preis wiederrum negativ beeinflussen.
Weiteren Einfluss hat die Lieferzeit. Benötigen SIe Ihr Objekt so schnell wie möglich oder kann es gemeinsam mit anderen Kundenobjekten hergestellt werden? Je nach Dringlichkeit kann sich eine Verzögerung von ein paar Tagen positiv auf die Kosten auswirken.
Abhängig von den genannten Punkten erzielen Sie meist Preise von 1,00 € bis 3,00 € je cm³, sowohl für 3D Druck Polymergips als auch für kunststoffähnliche Materialien.