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Rapidobject druckt Bauteile für Weltraumforschung der ESA

22.07.2020  | News

SWAG-System der Züricher Hochschule für angewandte Wissenschaften für das ESA Projekt IGLUNA 2020 © SWAG System / Rapidobject GmbH
SWAG-System der Züricher Hochschule für angewandte Wissenschaften für das ESA Projekt IGLUNA 2020 © SWAG System / Rapidobject GmbH
Für das Bachelor Team der Züricher Hochschule für angewandte Wissenschaften (ZHAW) aus Wädenswil hat die Rapidobject GmbH Abschlusskappen für ein nachhaltiges, geschlossenes, hoch effizientes Pflanzenkultivierungs-System für die Verwendung im Weltraum, als auch für Erd-Anwendungen gedruckt. Das Team der ZHAW ist Teil eines Weltraumprojektes mit dem Swiss Space Center und der ESA (Europäischen Raumfahrtbehörde) für das ESA_Lab@CH Projekt IGLUNA 2020.

Die Bauteile wurden im HP Multi Jet Fusion Verfahren im Kunststoff PA12 gedruckt und anschließend schwarz eingefärbt. Die gedruckten Abschlusskappen werden für die Wasser Flow-Channels und die Lampen-Channels verwendet und sind ein essentieller Bestandteil des gesamten hydroponischen Systems.

Das sogenannte SWAG System (Smart - Waste-based – Agriculture – Growing)-System wurde konzipiert, um auf dem Mond längere Zeit zu überleben. Astronauten müssen mit gesunder Ernährung versorgt werden und die Nahrungszufuhr kann dabei nicht durch die Erde sichergestellt werden. Aus diesem Grund muss die Nahrung lokal vor Ort produziert werden. Da Nährstoffe jedoch notwendig sind für das Pflanzenwachstum und diese nur sehr limitiert, bis gar nicht auf dem Mond gefunden wurden, stellt dies eine große Herausforderung dar. Das SWAG-System ist ein hocheffizientes System, dass es Pflanzen ermöglicht, dennoch unter optimalen Bedingungen zu wachsen – auch auf dem Mond. Das System benötigt hierbei nur 30% der üblichen Menge Wasser, die für die Produktion der gleichen Biomasse im klassischen Landwirtschaftlichen Anbau notwendig wäre.
 
„Eigentlich hätte die diesjährige Field Campaign auf dem Luzerner Hausberg Pilatus vom 10. bis 19.Juli 2020 stattfinden sollen. Geplant war der Aufbau einer simulierten Mondbasis mit dem Test des SWAG Systems für 10 Tage vor der Öffentlichkeit, Medien und Weltraumexperten. Außerdem hätte im Verkehrshaus Luzern ein Control Room eingerichtet werden sollen, wodurch das System ferngesteuert wird. Durch die aktuelle Covid-19 Situation ist die Field Campaign jedoch so leider nicht umsetzbar. Das Swiss Space Center hat deshalb beschlossen den Event komplett virtuell durchzuführen.“ So Philipp Osterwalder, Team Lead des SWAG System.

Unter den folgenden Links kann man den Einsatz des SWAG-Systems im Live-Stream sehen.
Rapidobject GmbH | Weißenfelser Straße 84 | 04229 Leipzig


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