Stereolithografie (SLA)


SLA-Accura SI 60-Transparent © Rapidobject.com
Zahnrad (Ø 3,5 cm), Kunststoff Accura SI 60, im SLA-Verfahren gefertigt
Beim Rapid Prototyping Verfahren Stereolithografie (SLA) befindet sich das Werkstück in einem Flüssigbad aus Photopolymer, in das es nach und nach tiefer abgesenkt wird. Ein Laser fährt bei jedem Schritt über den Ausgangsstoff, um die gewünschte Form zu schaffen.

Das Stereolithografie- oder auch SLA-Verfahren ist das bisher am längsten genutzte 3D-Druck-Verfahren, wodurch auf die größten Erfahrungswerte aufgebaut werden kann. Bereits im Jahr 1983 wurde es von Chuck Hull erfunden. Chuck Hull gründete später 3D Systems, einen der weltgrößten Hersteller von 3D-Druck-Anlagen.

Mit dem Stereolithografie-Verfahren ist es möglich, sehr filigrane Strukturen und glatte Oberflächen zu erzeugen. SLA ist als ein äußerst präzises Verfahren bekannt. Um für Sie ein Objekt im Stereolithografie-Verfahren herzustellen, brauchen wir von Ihnen als Grundlage das dreidimensionale CAD-Modell.
Gerne erstellen wir dies Daten auch für Sie - 3D Datenerstellung.

Sie haben Interesse am 3D Druck oder diesem Verfahren? Sprechen Sie uns einfach an!
Wir fertigen hinsichtlich der Allgemeintoleranzen nach DIN ISO 2768-1 in der Kategorie "mittel".

Anwendungsgebiete von SLA

  • Filigrane Modelle
  • Urmodelle zum Abformen (Vakuumguss)
  • Bauteile mit hoher Präzision
  • Designmodelle
  • Funktionsbauteile
  • Prototypen
Die Einsatzgebiete von Modellen / Bauteilen, die im SLA Verfahren hergestellt werden, sind zahlreich.

Sie sind sich nicht sicher, ob SLA das richtige Verfahren für Ihre Anwendung ist? Das Team von Rapidobject hilft Ihnen gerne dabei, das optimale 3D Druck Verfahren für Ihre Anforderungen zu finden. Rufen Sie uns einfach an: +49 (0)341 23 18 37 30

3D Modelle online bestellen – hier!

3D Daten hochladen - online




Ihre Vorteile im Online-Shop:
 
  • Multiupload Ihrer 3D Daten
  • Sofort-Preis in Sekunden (auch ohne Registrierung)
  • Kostenloser Reparatur-Service
  • 48h Express-Service für ausgewählte Materialien
  • Speichern der Angebot für eine spätere Bestellung
  • Statusabfrage aktueller Bestellungen
  • Überblick Angebote & Bestellungen

SLA - Das Fertigungsverfahren

Beim Stereolithografie-Verfahren werden lichtaushärtende Kunststoffe in dünnen Schichten von einem Laser ausgehärtet. Diese Kunststoffe nennen sich Photopolymere. Das können zum Beispiel Kunst- oder Epoxidharze sein. Das Bauteil entsteht in einem flüssigen Kunststoffbad, welches aus den Basismonomeren des zu verarbeitenden lichtempfindlichen Kunststoffs besteht. Der flüssige Kunststoff wird mit einem Wischer gleichmäßig über der vorherigen Schicht verteilt. Ein Laser, der über bewegliche Spiegel gesteuert ist, fährt anschließend auf der neuen Schicht über die Flächen, die ausgehärtet werden sollen. Ist die Schicht ausgehärtet, wird die Bauplattform um einige Millimeter abgesenkt und in eine Position zurückgefahren, welche um genau den Betrag einer Schichtstärke unter der Schichtstärke davor liegt. Danach wird die nächste Schicht gedruckt. Schicht für Schicht wird so das Objekt aufgebaut.

Beim 3D-Druck des Objekts werden Stützstrukturen erforderlich. Der Grund dafür ist, dass das Bauteil nicht in das flüssige Kunststoffbad gedruckt werden kann – ohne die Stützstrukturen würde es wegschwimmen. Die Stützstrukturen, die wie kleine Säulen an dem Bauteil entstehen, sind aus dem gleichen Material wie das Bauteil selbst. Nach dem Druck müssen sie mechanisch entfernt werden.



Verfügbare Materialien und Eigenschaften der Kunststoffe

In der Regel geht man bei der Stereolithografie von Schichtstärken von 0,016mm (16 Mikron) aus.
Als Bau-Materialien werden beim Stereolithografie-Verfahren flüssige Epoxidharze, Acrylate oder Elastomere verarbeitet. Diese photosensitiven Kunststoffe sind meist UV-lichtempfindlich.

Accura SI 60: Mit diesem transparenten, robusten Kunststoff können die Eigenschaften und das Aussehen von Polycarbonat simuliert werden. Das Material weist eine hohe Transparenz, hohe Fertigungsgeschwindigkeit, Belastbarkeit und Steifheit auf und ist ein Werkstoff mit geringer Viskosität.
Accura Xtreme: Hierbei handelt es sich um ein Harz mit universellen Eigenschaften. Es verfügt über eine hohe Kerbschlagfestigkeit, Biegsamkeit und eine ausgezeichnete Oberflächengüte. Es stellt damit eine sinnvolle Alternative zu CNC-gefrästen Modellen dar. Das Material eignet sich hervorragend für beanspruchte Gehäuse und Schnappverschlussteile.

Beispiele mit Schwerpunkten auf unterschiedlichen Eigenschaften finden Sie hier:

Accura SI 60

Bezeichnung: Epoxidharz SI 60
Vorteile: Transparent, robust, klar - ähnlich Polycarbonat
Nachteile: Nicht als Serienbauteil geeignet
Anwendungsgebiete: Prototypen, Modellbau, Anschauungsmodelle, Ersatzteile, Funktionsteile
Farben: Grundfarbe: milchig-klar
Oberflächenglätte:
Details:
Festigkeit:
Bauteilgenauigkeit: ~ 400 µm
Zugfestigkeit RM: 70 MPa
Max. Betriebstemperatur: ~ 50 °C (kurzzeitig bis 60°C)
Härte: 86 Shore D
Min. Wandstärke: 0,5 mm
Schichtstärke: 0,025 mm
Max. Bauraumgröße: 250 x 250 x 250 mm (größere Modelle durch mehrteilige Fertigung möglich)
Zahnrad aus Kunststoff Accura SI 60 – Stereolithografie
Zahnrad (Ø 3,5 cm), Kunststoff Accura SI 60, im SLA-Verfahren gefertigt

Accura Xtreme

Bezeichnung: Epoxidharz Accura Xtreme
Vorteile: Hohe Kerbschlagfestigkeit, Biegsamkeit und eine ausgezeichnete Oberflächengüte
Nachteile: Nicht als Serienbauteil geeignet
Anwendungsgebiete: Beanspruchte Bauteile / Formwerkzeuge, Schnappverschlüsse
Farben: Grundfarbe weiß, verschieden farbig einfärbar
Oberflächenglätte:
Details:
Festigkeit:
Bauteilgenauigkeit: ~ 100 µm
Zugfestigkeit RM: 40 MPa
Max. Betriebstemperatur: 60 °C
Härte: 80 Shore D
Min. Wandstärke: 0,5 mm
Schichtstärke: 0,05 - 0,15 mm
Max. Bauraumgröße: 350 x 350 x 350 mm (größere Modelle durch mehrteilige Fertigung möglich)
Zahnrad aus Kunststoff Accura Xtreme – Stereolithografie
Zahnrad (Ø 3,5 cm), Kunststoff Accura Xtreme, im SLA-Verfahren gefertigt
Rapidobject GmbH | Weißenfelser Straße 84 | 04229 Leipzig

E-Mail: info@rapidobject.com
Tel.:+49 341 23 18 37 30 Fax:+49 341 23 18 37 69
Mo. - Do. 8.00 - 18.00 Uhr Fr. 8.00 - 17.00 Uhr